Wer macht was?
Personalpronomen nennen, wer etwas tut: ich, du, er … Dazu kommt die Höflichkeitsform Lei.
Die Personalpronomen im Überblick
| Person | Singular | Plural |
|---|---|---|
| 1. Person | io (ich) | noi (wir) |
| 2. Person | tu (du) | voi (ihr) |
| 3. Person | lui / lei (er / sie) | loro (sie) |
| Höflichkeit | Lei (Sie) | voi (Sie) |
Das Pronomen darf man weglassen
Anders als im Deutschen zeigt schon die Verbendung, wer gemeint ist: parlo heißt ich spreche, parli du sprichst. Deshalb lässt man das Pronomen im Alltag meist weg.
Parlo italiano.
Ich spreche Italienisch.
Abitiamo a Milano.
Wir wohnen in Mailand.
Dov'è il libro? È sul tavolo.
Wo ist das Buch? Es liegt auf dem Tisch.
Für Dinge und für es gibt es im Italienischen kein Subjektpronomen: Es steht nur das Verb.
Wann steht das Pronomen?
Betonung und Gegensatz
Stehen zwei Personen im Gegensatz, macht das Pronomen den Unterschied hörbar. Bei lui und lei ist es sogar nötig, weil beide dieselbe Verbform haben (è).
Io parlo italiano, tu parli tedesco.
ICH spreche Italienisch, DU sprichst Deutsch.
Lui è italiano, lei è tedesca.
ER ist Italiener, SIE ist Deutsche.
Nach „anche“ (auch)
Anch'io!
Ich auch!
Anche tu!
Du auch!
Allein stehend
Ohne Verb, etwa als kurze Antwort, steht nur das Pronomen.
Chi? — Io!
Wer? — Ich!
Die Höflichkeitsform Lei
Fremde, Ältere oder Vorgesetzte spricht man mit Lei an, nicht mit tu. Lei (Sie, großgeschrieben) steht mit der Verbform der 3. Person Singular, genau wie lei (sie). Mehrere Personen siezt man mit voi.
Come stai?
Wie geht es dir?
tu, informell
Come sta?
Wie geht es Ihnen?
Lei, formell
Parli italiano?
Sprichst du Italienisch?
tu, informell
Parla italiano?
Sprechen Sie Italienisch?
Lei, formell