Die Grundidee
Wo das Deutsche mögen sagt, sagt das Italienische gefallen: Mi piace la pizza heißt wörtlich „Die Pizza gefällt mir“. Der Satzbau ist derselbe wie bei deutschem gefallen. Was gefällt, ist das Subjekt und bestimmt die Verbform. Die Person steht davor als Pronomen (mi, ti, gli …), im Deutschen im Dativ.
Der Bauplan
piace oder piacciono?
Die Verbform richtet sich nach dem, was gefällt. Bei einer Sache oder einer Tätigkeit (Infinitiv) steht piace, bei mehreren Dingen piacciono.
piace
Mi piace questa canzone.
Mir gefällt dieses Lied.
Mi piace viaggiare.
Ich reise gern. (Wörtlich: Mir gefällt zu reisen.)
Cosa ti piace fare?
Was machst du gern?
piacciono
Mi piacciono le vacanze.
Mir gefallen die Ferien.
Mi piacciono questi film.
Mir gefallen diese Filme.
Wem gefällt es?
Das Pronomen steht direkt vor piace / piacciono und ändert sich mit der Person, nicht mit dem gefallenden Ding.
Die indirekten Objektpronomen
| Person | Pronomen |
|---|---|
| mir | mi |
| dir | ti |
| ihm | gli |
| ihr | le |
| uns | ci |
| euch | vi |
| ihnen | gli |
Ti piace la musica?
Magst du Musik?
Gli piace il calcio.
Er mag Fußball. (Ihm gefällt Fußball.)
Ci piace molto l'Italia.
Wir mögen Italien sehr.
Vorlieben mit Namen
Statt des Pronomens kannst du a + Person setzen. Das Verb richtet sich weiter nach dem gefallenden Ding: A Maria piacciono i gatti.
A Marco piace questa canzone.
Marco mag dieses Lied.
A Maria piacciono i gatti.
Maria mag Katzen.
A mia madre piace cucinare.
Meine Mutter kocht gern.