Zwei Positionen
Unbetonte Pronomen (lo, la, mi, ti, gli, ci …) stehen im Italienischen nicht hinter dem Verb wie im Deutschen („Ich sehe ihn“). Beim konjugierten Verb stehen sie davor, als eigenes Wort. Beim Infinitiv werden sie hinten angehängt. Beim Imperativ gilt eine eigene Regel, dazu später mehr.
Ci aspettano.
Sie warten auf uns.
Preferisco farlo domani.
Ich mache es lieber morgen.
Vor dem konjugierten Verb
Das Pronomen steht unmittelbar vor dem konjugierten Verb. In der Verneinung kommt non davor.
Ti chiamo domani.
Ich rufe dich morgen an.
Gli parlo spesso.
Ich spreche oft mit ihm.
Non ti capisco.
Ich verstehe dich nicht.
Im Passato Prossimo besteht das Verb aus zwei Teilen. Das Pronomen steht vor dem Hilfsverb (ho, hai, ha, sono …), nicht vor dem Partizip.
Ti ho chiamato ieri.
Ich habe dich gestern angerufen.
Non le ho risposto.
Ich habe ihr nicht geantwortet.
Am Infinitiv angehängt
Beim Infinitiv verliert das Verb sein Schluss-e und das Pronomen wird angehängt. Verb und Pronomen bilden ein Wort.
Non voglio perderla.
Ich will sie nicht verlieren.
Vado a trovarlo.
Ich gehe ihn besuchen.
Nach potere, volere, dovere: zwei Möglichkeiten
Am Infinitiv angehängt
Posso aiutarti.
Ich kann dir helfen.
Non voglio restituirle il libro.
Ich will ihr das Buch nicht zurückgeben.
Vor dem Modalverb
Ti posso aiutare.
Ich kann dir helfen.
Non le voglio restituire il libro.
Ich will ihr das Buch nicht zurückgeben.